Coverbild Das Herrenhaus im Moor von Felicity Whitmore, ISBN-978-3-423-21763-7

Das Herrenhaus im Moor

Roman
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8,99 EURO
Schatten über Lynybrook Hall

Ein verfallenes Herrenhaus wird fu¨r Laura Milton zum Schlu¨ssel in die Vergangenheit. Denn das Schicksal der Lady Victoria Milton wirft seine Schatten bis in die Gegenwart ... Exmoor, gegen Ende des 19. Jahrhunderts: Die 20-jährige Victoria wird bald ein ansehnliches Vermögen erben. Doch ihr Vormund Richard hat seine eigenen Pläne mit ihrem Geld und verbannt sie in eine Anstalt fu¨r Geisteskranke – aus der Arthur, einer von Richards Bediensteten, ihr zur Flucht verhilft. Als sich Victoria, fest entschlossen, ihr Erbe wiederzuerlangen, nach Jahren aus der Deckung wagt, ist ihr Schicksal besiegelt.

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dtv Allgemeine Belletristik
Originalausgabe, 416 Seiten, ISBN 978-3-423-21763-7
Autorenporträt
Portrait des Autors Felicity Whitmore

Felicity Whitmore

Felicity Whitmore leitet mit ihrem Mann ein freies Theater in Hagen, wo sie als Dramaturgin, Regisseurin und Schauspielerin arbeitet. Einmal im Jahr bereist sie England ...

Veranstaltungen

Hagen, 27.09.2019

Lesung mit Felicity Whitmore

Felicity Whitmore »Das Herrenhaus im Moor«
Datum:
Freitag, 27.09.2019
Zeit:
18:00 Uhr
Ort:
Stadtteilbücherei Hohenlimburg
Stennertstraße 6-8

Eintritt frei

Pressestimmen

Bild + Funk, Januar 2019
»Romantischer, spannender Schmöker.«
Eva Maria Nielsen, lovelybooks.de, Januar 2019
»Ein Muss für alle, die englische Herrenhäuser mögen.«
Heiko Buhr, Lebensart im Norden, Januar 2019
»Whitmores Roman ist spannend und voller Atmosphäre.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Das Cover und der Titel deuten schon auf einen Roman mit mysteriösen/düsteren Zügen hin - und der Leser wird definitiv nicht enttäuscht. Die Schicksale von Laura - einer jungen Frau aus der Gegenwart - und Lady Victoria (Ende 19. Jahrhundert) sind offenbar miteinander verbunden. Nach dem mysteriösen Tod ihres Mannes (kein Spoiler, da es auf dem Klappentext steht) reist Laura ins Exmoor um dort Nachforschungen anzustellen. Es bleibt bis zum Ende spannend, den dort kam eine für mich sehr überraschende Wendung mit einem stimmigen Ende. Insgesamt ist es ein sehr atmosphärischer Roman, der nicht nur spannend und rätselhaft, sondern teilweise auch leicht beklemmend ist. Die Autorin hat 2 Zeitschienen gewählt, die sich kapitelweise abwechseln. Dadurch hat man stets eine sehr genaue Übersicht und muss seine Geduld an der eine oder anderen Stelle zügeln, wenn ein Kapitel offen endet. So fiel es mir immer schwer das Buch an die Seite zu legen, denn es hatte mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Zwischenzeitlich hatte ich ehrlicherweise 2 Stellen, an welchen ich die quasi die Stirn gerunzelt habe. Aber im Nachhinein betrachtet war es nicht nur passend, sondern ein kluger Schachzug der Autorin. Da ich das Buch bei einer Lovelybooks Verlosung gewonnen habe, hat Felicity Whitmore uns netterweise alle unsere Fragen beantwortet. Daher weiß ich auch, dass viele der geschilderten Geschehnisse (im Roman in Lynybrook Hall) tatsächlich einen historischen Hintergrund haben. Neben den wirklich tollen Landschaftsbeschreibungen haben mich insbesondere die Schilderungen in Lynybrook Hall fasziniert. Ich kann dieses Buch jedem Liebhaber rätselhafter Familiensagen empfehlen. Abschließend vielen Dank an den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar.«
ANTWORTEN
»Als Lauras Mann Frank bei einem Autounfall stirbt, gibt sie sich die Schuld – schließlich haben sie sich kurz zuvor gestritten und sie hat ihn allein losfahren lassen, hat vergessen ihm zu sagen, dass sie jemanden an seinem Wagen gesehen hat. Unter seinen Sachen findet sie einen 13 Jahre alten Brief, indem er gewarnt wird, dass seine Verfolger aus Lynybrook Hall seine Spur wiederaufgenommen haben. Laura ist überzeugt, dass Frank ermordet wurde, doch die Polizei glaubt ihr nicht. Also macht sie sich selbst auf die Reise von Deutschland in die englische Grafschaft Devon, um das Geheimnis von Lynybrook Hall zu ergründen ... Mitlon Castle 1898: Lady Victoria steht nach dem Tod ihres Vaters unter der Munt ihres Onkels Richard. Dieser darf ihren Besitz eigentlich nur bis zu ihrer Volljährigkeit (mit 21) verwalten, geht aber nach eigenem Gutdünken damit um. Endlich hat er Geld, Besitz und Macht – das alles will er nicht wieder hergeben. Als Victoria es ablehnt, seinen Sohn zu heiraten, droht er ihr: „Ich kann Menschen vernichten, wenn ich es will. Auch Dich!“ (S. 32) Kurzerhand weißt er sie in eine Anstalt für Geisteskranke ein – Lynybrook Hall. Doch Victoria kämpft um ihre Rechte und besiegelt so ihr Schicksal ... Wie schon in „Der Klang der verborgenen Räume“ schafft Felicity Whitmore auch hier wieder eine sehr gruselige, mystische und unheimliche Atmosphäre. Lady Victoria leidet unter der Vormundschaft ihres Onkels. Nur das Wissen, dass sie ihn und seine Familie mit dem Erreichen ihrer Volljährigkeit sofort vor die Tür setzen kann, lässt seine Repressalien klaglos erdulden. Doch in Lynybrook Hall wird ihr klar, dass sie dort nur tot herauskommt – und ihr Onkel genau das erwartet. Die Anstalt wurde anscheinend eigens geschaffen, um sich unliebsamer weiblicher Familienangehöriger zu entledigen. Sie werden misshandelt, gedemütigt und ruhiggestellt. Aberwitzige Therapien sollen sie körperlich und geistig brechen. „Sie wollen uns verrückt machen? Sie therapieren nicht die Irren, sondern machen Gesunde krank?“ „Willkommen auf Lynybrook Hall.“ (S. 149) Auch heute noch spürt Laura die furchterregende Atmosphäre, die das Haus ausstrahlt. Es scheint fluchtartig verlassen worden zu sein, das Grundstück ist total verwildert, und doch tauchen immer wieder frische Fußspuren auf, verschwinden Dinge einfach. Schon es zu finden, erweist sich als äußerst schwierig, weil niemand darüber reden will – genau so wenig wie über Frank, der in der Gegend aufgewachsen ist. Welches Geheimnis hat er vor ihr verborgen? Warum hat er nie über seine Vergangenheit geredet? Beide Zeitebenen sind extrem spannend und voller erschreckender, grausamer Geheimnisse. Das Buch hat mich so gefesselt, dass darüber mein Tee nicht nur einmal komplett erkaltet ist.«
ANTWORTEN
»Laura Milton hat durch einen tragischen Unfall ihren Mann verloren. Doch sie ist sich sicher, dass dieser Unfall mit Absicht herbei geführt wurde und man ihren Mann ermordet hat. Keiner glaubt ihr. Als sie einen mysteriösen Brief in seinen Unterlagen findet, reist sie nach England, der Heimat ihres Mannes, und stößt dort auf ein Familiengeheimnis, dessen schrecklichen Schatten bis in die Gegenwart hinein für Angst und Schrecken sogen... "Das Herrenhaus im Moor" begeistert mich von der ersten Seite an, zeiht mich in seinen Bann und lässt mich bis zum letzten Buchstaben nicht mehr los. es ist, als würde eine unsichtbare Hand ihre Finder nach mir ausstrecken und mich immer tiefer in dieses Buch hineinziehen. Düster und geheimnisvoll erzählt die Autorin die Geschehnisse, die sich damals zugetragen haben. Die Atmosphäre ist beklemmend, jagt mir kalte Schauer über den Rücken und lässt mich mehr als einmal fassungslos mit dem Kopf schütteln über so viel Niedertracht und Falschheit. Was dort alles passiert, nur weil jemand ein übertriebenes Geltungsbedürfnis hat und herrschsüchtig ist...einfach furchtbar. Die Erzählung lebt durch die kraftvollen Schilderungen auf beiden Zeitebenen, spiegelt mit facettenreichen Charakteren die Begebenheiten wieder und schafft es so, eine atemlose Spannung zu verbreiten, die mich Zeit und Raum vergessen lässt. Die Autorin gibt mir durch den bildgewaltigen Schreibstil die Möglichkeit, sowohl in die Szenen zu Ende des 19. Jahrhunderts als auch in die Szenen der Gegenwart zu versinken und somit mit den Figuren zu leben, zu lieben und zu leiden. Nicht selten ist mir eine Träne beim Lesen über die Wange gelaufen, weil mich das Schicksal von Victoria so sehr berührt hat. Wer auf Bücher mit Familiengeheimnissen steht, wird in diesem Roman ein echtes Highlight finden... Absolute Leseempfehlung !«
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