Coverbild Der vergessene Holocaust von Zoni Weisz, ISBN-978-3-423-28164-5

Der vergessene Holocaust

Mein Leben als Sinto, Unternehmer und Überlebender
Hardcover
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E-Book
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»Fast jeden Tag erinnere ich mich einen Moment an das, was passiert ist.« Zoni Weisz

» ›Die Geschichte wiederholt sich.‹ Mit diesem Satz hat Zoni Weisz uns im Deutschen Bundestag am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus im Jahr 2011 eindrücklich vor Augen geführt, dass Roma und Sinti auch heute nicht vor Vorurteilen, Diskriminierung und Verfolgung sicher sind.
Zoni Weisz hat den Nationalsozialismus und die Verfolgung überlebt. Sein Lebenszeugnis ist eine Mahnung – und sein Leben Beweis von Versöhnungswillen und dem unerschütterlichen Glauben an Menschlichkeit und Zivilität.«
Norbert Lammert

Zoni Weisz erzählt von seiner Kindheit als Sinto, von dem Verlust seiner Familie und von seinem Leben als erfolgreicher und bekannter Florist
Im Nationalsozialismus wurde eine halbe Million Sinti und Roma von den Deutschen umgebracht. Als Zoni Weisz sieben Jahre alt war, wurde seine Familie deportiert und in Konzentrationslagern ermordet. Er selbst konnte durch die Hilfe eines niederländischen Polizisten bei Beginn der Deportation auf einen anderen Zug springen. Später erhielt er einen Ausbildungsplatz als Florist – Beginn einer erstaunlichen Karriere.

Eine außergewöhnliche Lebensgeschichte
»Ich habe ein außergewöhnliches Leben gelebt, mit einem tragischen Anfang. In diesem Buch geht es um alles, was ich in meinem Leben bin oder gewesen bin: Ehemann, Vater, Großvater, Florist, Designer, Sinto und ein Überlebender des Holocaust. Ich hoffe, dass meine Geschichte jeden ermutigt, der einen schweren Start im Leben hatte.«

»Es dauert – wie bei fast allen Überlebenden des nationalsozialistischen Terrors – Jahrzehnte, bis Zoni Weisz beginnt, über seine Erlebnisse öffentlich zu sprechen. Er findet die Kraft, für die Anerkennung des Völkermords und für die Gleichberechtigung der Sinti und Roma zu kämpfen. Das Erinnern und der Kampf gegen Schweigen und Vergessen sind ihm Pflicht – Zoni ist die Stimme der Opfer und der Überlebenden, wie diese seine Autobiografie eindrucksvoll belegt. Unermüdlich klärt er über den Völkermord an den Sinti und Roma – den, wie er es nennt: »vergessenen Holocaust« – auf.«
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas undDenkmal für die ermordeten Sinti und Roma

Weitere Stimmen zum Buch:

»Eine eindrucksvolle Autobiografie mit einer wichtigen Botschaft.« NPO Radio 1

»Die Lebensgeschichte ist nicht nur ein bewegender Tribut an die geliebten Menschen, die von den Nazis ermordet wurden, sondern darüber hinaus eine Lektion darüber, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.« Ronald Leopold, Direktor der Anne-Frank-Stiftung

»Trotz all dem Horror, den er erlebt hat, hat Zoni seine Glauben an die Menschlichkeit nie verloren.« Gerdi Verbeet, Präsidentin des Nationalen Komittees zum 4. & 5. Mai (Tag der Erinnerung und Tag der Befreiung)

»Mit wachsender Bewunderung habe ich Zoni Weisz als einen Mann erlebt, der in einem einzigartigen Leben einzigartige Fähigkeiten entwickelt hat.« Prof. Hans Blom, ehemaliger Direktor des NIOD (Institut für Kriegs-, Holocaust- und Genozidstudien)

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dtv Sachbuch
Mit zahlreichen s/w-Abbildungen
Deutsche Erstausgabe, 320 Seiten, ISBN 978-3-423-28164-5
Autorenporträt
Portrait des Autors Zoni Weisz

Zoni Weisz

Zoni Weisz, geboren 1937, entkam der Deportation. Seine Eltern und Geschwister wurden im KZ Auschwitz bzw. im KZ Mittelbau-Dora ermordet. Zoni Weisz wurde ein ...

Pressestimmen

Anke Licht, nieohnemeinbuch.wordpress.com, Januar 2019
»ein unglaublich interessantes Zeitzeugnis aus einer Zeit, die wir nie wieder erleben wollen.«
Antonio Pellegrino, BR, November 2018
»Mit seinem ergreifenden Lebensbericht kämpft Zoni Weisz unermüdlich gegen das Vergessen, gegen Rassismus, Ausländerhass und Xenophobie.«
K., Badische Neueste Nachrichten, November 2018
»Wie schon bei seinem erschütternden Auftritt im Deutschen Bundestag 2011, so ist er auch in diesem Buch Zeuge und Mahner zugleich, der den Willen zur Versöhnung mit einem Aufruf an Menschlichkeit und Toleranz verbindet. Sein Lebenszeugnis ist umso aufrüttelnder, als sich hier persönliches Leiden mit der Geschichte einer verfolgten ethnischen Gruppe und der Dokumentation eines entsetzlichen Verbrechens verbindet.«
Marcel Spannenberger, informationen. Wiss. Zeitschrift des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 , November 2018
»Es gelingt Weisz in seinem Buch auf beeindruckende Weise, den Leser mitzunehmen, ihnen durch seine bewegende Geschichte einen Eindruck von den Schrecken der Nazizeit zu vermitteln und den Völkermord an den Sinti und Roma in Erinnerung zu rufen. Sein Buch ist gleichzeitig eine Mahnung an uns alle, dafür Sorge zu tragen, dass sich ein vergleichbares Verbrechen niemals wiederholt und Formen der Diskriminierung und Stigmatisierung von Minderheiten entschieden entgegen zu treten ist.«
Prof. Dr. Dr. Rainer Hering, Damals. Das Magazin für Geschichte, Oktober 2018
»Eindrucksvolle Lebenserinnerungen.«
stadtgottes, September 2018
»Ein erschütternder Lebensrückblick, der aber gleichzeitig Mut macht und beweist, dass Hoffnung nie sterben darf.«
Alfons Huckebrink, autor-des-eigenen-lebens.de, August 2018
»Eine beeindruckende Persönlichkeit, deren Lebensbeschreibung jeden Leser bereichern wird.«
Gregor Szyndler, NZZ am Sonntag, Juni 2018
»Die Offenheit, mit der er seine Erinnerungsarbeit als Zwiegestalt zwischen Erinnertem und Angeeignetem darstellt, trägt zur Eindringlichkeit des Buches bei. Genau wie seine Zuversicht, dass trotz schlimmsten Startbedingungen ein Leben gelingen kann. Eindrücklich sind die beigefügten Fotografien, Dokumente und Gedichte, in denen Weisz mit seiner Vergangenheit ringt.«
Tachles. Das jüdische Wochenmagazin, Mai 2018
»Das Buch ist Erinnerung und Mahnung zugleich.«
Dietmar Langusch, lehrerbibliothek.de, Mai 2018
»Ein weiteres Buch über den Holocaust - ist das nötig? Ja bitte - und vor allen Dingen dieses! Mit dem vorliegenden Werk "Der vergessene Holocaust" gelingt Zoni Weisz ein Meisterstück. Nur wenige Bücher nehmen den Leser so einfühlsam die Hand und führen ihn in eine kritisch beäugte Welt. Nur wenige Autoren verstehen es einen derart "geladenen" Sachverhalt so einfühlsam, kritisch, aber ohne jegliches Anklagen zu vermitteln. Ein Buch, das man ungern aus der Hand legt, das berührt und nachdenklich stimmt. Aber auch eines, das Mut gibt und ermuntert genau hinzusehen!«

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