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20.10.2004 Susanne Nagi:
Lieber Herr Shami, vor einpaar Wochen war ich , seit Jahren zum ersten Mal wieder in Deutschland und habe dort ein Buch von Ihnen gekauft:"Mit anderen Augen".Ich lebe seit 15 Jahren in Aegypten, sehe also hier mit "anderen Augen "und auch meine Heimat Deutschland seitdem "mit anderen Augen".Ich kann Ihnen nur in Allem zustimmen; leider kann man allerdings Zusammenhaenge nicht verstehen, wenn man sie nicht mal "mit anderen Augen" sieht\ erlebt. Da kann man noch soviel lesen. Nur in einem Punkt moechte ich widersprechen, oder besser gesagt etwas ergaenzen. Sie schreiben, dass der Niedergang der Medien gekommen sei.Ich wuerde eher so formulieren, dass nun das eigentliche Ziel der Medien, durch Ueberinformation zu verdummen, endgueltig erreicht ist.Insofern ist es also kein Niedergang sondern ein Sieg; das eigentliche Ziel, die Menschen zu verdummen ist erreicht. Ich habe Kommunikationsdesign und Fotografie studiert und weiss daher ganz gut, wie man die Menschen mit dem was man zeigt oder mit dem was man schreibt beschaeftigt und niemand kommt auf die Idee, zu fragen, was der Fotograf oder Journalist denn verschwiegen oder nicht gezeigt haben koennte. Vielen Dank fuer einen weiteren Schatz in meinem Buecherschrank und bei der naechsten Gelegenheit werde ich diesen Schatz vergroessern. Mit herzlichen Gruessen Susanne Nagi
20.10.2004 Jutta P.:
Guten Abend Herr Schami!
Am Anfang des heutigen Abends in Heidelberg hätte ich nie geglaubt, dass ich mich in diesem vollen Saal mit all dem Geräusper wirklich auf eine "Geschichte" konzentrieren kann.... Da wusste ich noch nicht, mit welcher Kunst Sie Ihre Fäden spannen und verknüpfen werden und dass ich nach fast zwei Stunden sehr überrascht feststellen werde, dass in meinem Kopf ein bunter Teppich mit vielen Bildern geknüpft wurde, die sich tatsächlich wie aus Zauberhand zu einer wunderschönen und bemerkenswerten Liebesgeschichte zusammenfügten. Und nicht nur über meine eigene Überraschung konnte ich heute abend sehr herzlich lachen! Vielen Dank für den fesselnden Abend! Ich freue mich jetzt umso mehr auf die Entdeckungsreise in Ihrem Buch "Die dunkle Seite der Liebe"!
20.10.2004 David Christian Berg:
Als ich soeben auf Spiegel Online die Bestseller Liste stolperte ich über einen Namen, der mir in der Liste von Umberto Eco, Paulo Coelho und Walter Moers zwar bekannt vorkam, aber dennoch irgendwie spanisch: Schami Rafik. Ich musste dann feststellen, dass ich mit dem spanisch nicht so ganz richtig lag, sonder in -- umgedrehter Form -- eine sofortige Assoziation mit Damaskus und Arabien etwas treffender gewesen wäre (eine Stimme in meinem Kopf schrie "Buch mit Esel im Vordergrund und bunten recht blauen Häusern dahinter." und mit etwas Anstrengung kam ein geflüstertes "Der ehrliche Lügner" hinterher). So habe ich aber mit dem Gedanken an schöne Geschichten, die so leicht und wunderbar mit einem Lächeln auf den Lippen zu lesen sind, aber auch genauso leicht und wunderbar verfliegen (vielleicht sind sie etwas zu leicht, um haften zu bleiben?) auf gemacht, rafik-schami.de zu besuchen. "Schami Erzählt"... musste man ja drüber stolpern. Und man bekommt einen wunderbaren, wenn auch nicht ganz aktuellen, Blick auf dieses Land, in dem wir leben. Warum sind es eigentlich immer Ausländer, die dieses Land so offen, realistisch beschreiben? Man begegnet Deutschland mit einer Portion Unverständnis und einer Portion Überraschung. Aus diesen beiden Zutaten kann man ein erschreckend akurates Bild unseres Landes zeichnen. Vielleicht muss man die Deutschen auf eine Auslandskur schicken, damit sie ihr eigenes Tun und Lassen überblicken können... und das Lächeln über sich nicht nur den Ausländern überlassen!? Naja, jetzt denke ich angestrengt darüber nach, ob man in irgendeiner Form eine Lesung in einem Kaff wie Clausthal (dies ist mit "wunderbare Universitätsstadt" zu übersetzen) veranstalten könnte und vor allem, ob ein entsprechendes Publikum existiert. Vielleicht ist Studenten Wladimir Kaminer lieber als ein "Geschichten Opa" wie im letzten Post? Ich bin am Zweifeln und überlegen, aber werde nach diesem zufälligen "Wiedersehen" ein wenig drüber nach denken.
Viel Spaß beim Schreiben!
David
PS: Aus "Schami Erzählt" geht hervor, dass Sie damals (2000?) kein Handy und keine Email-Adresse hatten. Ist das ein Fan-Schutz-Mechanismus, sowas zu behaupten, oder kann man tatsächlich ohne überleben?
20.10.2004 Ralf Dzioblowski:
Lieber Herr Schami, wie es Leute gibt, die Bücher wirklich studieren, und Andere, die sie nur durchblättern, gibt es Reisende, die es mit Ländern ebenso machen: Sie blättern Sie nur durch. Nicht erst seit heute abend haben Sie mich - und sehr viele ander - dazu animiert, sich auf Studienreise nach Damaskus zu begeben. Vorausgesetzt, SIE sind der Reiseführer. Ansonsten folgen wir Ihrer phantastischen Realität, gebunden in dicken wie dünnen Buchdeckeln. Vielen Dank für die wunderbaren Augen-blicke mit einem charismatischen Erzählern. Herzlichst Ihr Ralf Dzioblowski Kaiserslautern, 19. 10.2004
17.10.2004 Hildegard Nussbaumer:
Lieber Herr Schami,
am Freitag Abend durfte ich Zeit in Köln mit Ihnen verbringen. Mit der Melodie Ihrer Stimme, mit den Bildern, die Ihre Worte malen und mit der unglaublichen Sprache Ihrer Hände haben Sie meine Seele zum Schwingen, meine Augen zum Glänzen und meine Ohren zum Frohlocken gebracht!
Zum ersten Mal sind Sie mir durch den "Wunderkasten" begegnet. Ich war immer glücklich, wenn meine Kinder diese Kassette hören wollten, die mir ein lieber Mensch geschenkt hatte, weil dann mein Herz neugierig und ungeduldig den Worten des Erzählers lauschte.
Später bin ich mit dem Erzähler der Nacht durch die Gassen von Damaskus gewandelt und habe, gemütlich in meiner Wohnung lungernd, glücklich, dass mich niemand bei meiner Reise störte, den Staub der Gassen auf meiner Zunge gespürt, die Düfte gerochen, die Klänge gehört und war glücklich. Seither habe ich Ihre Erzählungen, die Kleinode sind, an die Menschen weitergegeben, deren Herz ich berühren wollte!!
Am Freitag habe ich beschlossen, meinen liebsten Freunden zu Weihnachten eine Stunde mit Ihnen zu schenken bei einer erneuten Erzählrunde in unserer Nähe! Ich freue mich sehr darauf! Ihre Gabe ist wunderbar. Ich bin glücklich, Ihnen begegnet zu sein.
Herzlichen Dank für die Freude, die Sie in mir ausgelöst haben. Ich wünsche Ihnen Glücksgefühle in den Augenblicken, in denen Sie Ihre Zuhörer in Schwingung bringen. Bleiben Sie uns noch lange erhalten!!!
Hildegard Nussbaumer
16.10.2004 Anne:
Lieber Herr Schami, vielen Dank für diesen schönen Abend gestern in Köln. Obwohl es zu voll war und obwohl die Leute an den falschen Stellen zu laut gelacht haben, war dies ein beeindruckendes Erlebnis. Liebe Grüße!
16.10.2004 Jacques Basmaji:
Lieber Herr Schami,
seit vielen Jahren verfolge ich Ihr literarische Arbeit und habe mich sehr darüber gefreut, Ihren neuen Roman in diesem Sommer in Händen zu halten, auf den ich schon lange gewartet hatte. An Ihren Lesungen teilnehmen zukönnen, ist immer wieder ein wunderbares Erlebnis. Vielen Dank für die schönen, kurzweiligen und unterhaltsamen Stunden in Düsseldorf am 14.10.2004.
Viele liebe Grüße Jacques Basmaji
16.10.2004 Nicole Klein:
Sehr geehrter Herr Schami, ich möchte mich bei Ihnen für den gestrigen Abend bedanken. Sie haben uns alle für einige Zeit aus dem Alltag entführt und auf eine wunderschöne Erzählreise mitgenommen. Es war faszinierend, unterhaltsam und sehr spannend Ihnen nach Damaskus zu folgen und dank Ihrer lebendigen Erzählkunst dort für eine kurze Zeit zu verweilen. Nochmals vielen Dank für das schöne Erlebnis.
N. Klein
16.10.2004 Petra aus Köln:
Schönen guten Tag Herr Schami, was ich an Ihnen so sehr schätze, ist Ihr liebevoller Blick auf die Menschen. Und bei Ihren Erzählabenden - wie gestern in Köln - entfaltet sich die Magie Ihrer Erzählkunst auf einmalige Weise. Einmal ist beim Hören einer CD von Ihnen tatsächlich eine Sternschnuppe vom Himmel gefallen.. Danke dafür, dass sie uns teilhaben lassen am Zauber des Wortes !
16.10.2004 Petra aus Köln:
Schönen guten Tag Herr Schami, was ich an Ihnen so sehr schätze, ist Ihr liebevoller Blick auf die Menschen. Und bei Ihren Erzählabenden - wie gestern in Köln - entfaltet sich die Magie Ihrer Erzählkunst auf einmalige Weise. Einmal ist beim Hören einer CD von Ihnen tatsächlich eine Sternschnuppe vom Himmel gefallen.. Danke dafür, dass sie uns teilhaben lassen am Zauber des Wortes !
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