Gästebuch

Emma, Mai 2020
»Sehr geehrter Herr Rafik Schami, ich bin Schülerin einer 8. Klasse, und wir haben im Unterricht bzw. während unseres Hausunterrichtes Ihren Jugendroman „Eine Hand voller Sterne“ aus dem Jahr 1987 gelesen. Empfohlen ist das Buch für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren. Das Buch umfasst Themen wie Liebe, Freundschaft, Familie und die Schwierigkeit, seinen Weg zu finden. Außerdem bekommt man Eindrücke über das Leben in Syrien und die politische Situation sowie Folter, Gefangenschaft und Armut. In Form eines Tagebuchs begleitet man den 14-Jährigen Jungen aus Damaskus, wie er seinem Traum, Journalist zu werden, immer näher kommt. Auf seinem Weg schließt er Freundschaften, findet seine erste große Liebe und hat aber auch mit der schlechten Beziehung zu seinem Vater zu kämpfen. Dieser lässt ihn nämlich nicht mehr in die Schule und zwingt ihn, in dem Familienbetrieb als Bäckerjunge zu arbeiten. Realistisch und in einer leicht verständlichen, anschaulichen Sprache wird das Heranwachsen des Jugendlichen erzählt. Mich spricht das Buch sehr an, da der Protagonist etwa das gleiche Alter wie ich hat. Während ich noch in die Schule gehe und noch jede Menge Zeit habe mich zu entscheiden, hat die Hauptfigur nicht mehr die Möglichkeit und muss schon eine Berufswahl treffen. Die Geschichte hat mir gezeigt, wie sehr Träume motivieren können und dass es sich lohnt, sie zu verfolgen. Ich würde das Buch denjenigen empfehlen, die etwas über andere Kulturen erfahren möchten und denen es gefällt, realitätsnahe Geschichten zu lesen.«
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J. Niebergall, Mai 2020
»Als Schüler der 8. Klasse eines Gymnasiums haben wir im Deutschunterricht Ihren Jugendroman „Eine Hand voller Sterne“ gelesen. Da die Hauptfigur, der Bäckerssohn, so alt wie ich ist, konnte ich mich gut in seine Schilderungen hineinversetzen. Dabei hat geholfen, dass das Buch sehr anschaulich geschrieben ist, man durch die Form eines Tagebuchs viel über die Gefühle und Gedanken des Jungen erfährt und sie gut nachvollziehen kann. Der Junge wurde von seinem Vater gezwungen, die Schule zu verlassen, um in seiner Bäckerei mitzuarbeiten. Wenn Schule auch nicht immer nur Spaß macht, konnte ich aber doch gut verstehen, dass das dem Jungen sehr schwer gefallen sein muss, da er ja den Traum hatte, Journalist zu werden. Umso mehr freut es ihn, dass er beim Brotaustragen einen Journalisten kennenlernt, der ihm das Schreiben beibringt und ihm somit dabei hilft, der Verwirklichung seiner Träume näherzukommen. Doch das ist nicht ungefährlich, da die beiden zusammen mit einem weiteren Freund die illegale „Sockenzeitung“ betreiben – diese Idee fand ich raffiniert. Es hat mich beeindruckt, wie die Drei in einer schwierigen Situation einfallsreich sind und das, was ihnen wichtig ist, dennoch umsetzen. Selbst als einer der Drei gefangen genommen wird, arbeitet der Ich-Erzähler weiter. Weiterhin handelt der Roman von der Beziehung des Jungen zu einem Mädchen, den Gedichten, die er schreibt und von seinem Weg, erwachsen zu werden. Zum Nachdenken gebracht haben mich die Beschreibungen von Leuten, die sich im Laufe des Buches verändern – manche zum Positiven, andere auch zum Negativen. So wird der Ich-Erzähler schließlich von seinem Vater unterstützt, während die Freundschaft zu einem früheren Freund immer mehr abnimmt. Dadurch wird deutlich, wie sich das Leben beim Erwachsenwerden verändern kann, was für gerade Jugendliche spannend zu lesen ist. Was das Buch für mich zusätzlich interessant gemacht hat, sind die realistischen Schilderungen vom Leben eines Jungen in meinem Alter, der in einer ganz anderen Welt lebt und auch unter ganz anderen Bedingungen. Dadurch, dass er über Themen wie Schule, Arbeit, Freunde schreibt, entsteht trotzdem eine Nähe und ich konnte gut seine Gefühle nachvollziehen. Sein Umgang mit Veränderungen und Entscheidungen fand ich spannend zu lesen. Daher finde ich „Eine Hand voller Sterne“ auf jeden Fall empfehlenswert und habe das Buch gerne gelesen.«
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Johanna, Mai 2020
»Ich bin Schülerin einer 8. Klasse und möchte Ihnen heute meine Meinung zu „Eine Hand voller Sterne“ mitteilen. Dieses Buch handelt von einem syrischen Jungen, welcher in Damaskus lebt und über mehrere Jahre Tagebuch führt. Der Bäckerssohn möchte seinen Traum, Journalist zu werden, verwirklichen. Zu Beginn des Romans geht der Junge noch zur Schule und ist dort Klassenbester. Sein Vater jedoch will, dass sein Sohn in seiner Bäckerei arbeitet. Der Junge schreibt gerne und es werden sogar ein paar seiner selbstverfassten Gedichte veröffentlicht. Beim Brotaustragen lernt er dann einen Journalisten kennen, der ihm das Schreiben beibringt. Das Buch ist in Tagebuchform aus der Sicht des Jungen geschrieben. Die Geschichte ist sehr interessant und spannend, da man etwas über das Leben in Syrien herausfindet. Jedoch ist es Schade, dass man am Ende wenig über die Beziehung des Jungen zu seinem Vater erfährt. Der Roman ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen.«
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Foto Rafik Schami: © Peter Hassiepen