Coverbild Johnny Ohneland von Judith Zander, ISBN-978-3-423-28235-2
Leseprobe

Johnny Ohneland

Roman
A Girl named Johnny

Joana Wolkenzin weiß früh, dass sie anders ist. Sie liest stundenlang und lernt Songtexte auswendig; später verliebt sie sich in Jungs und in Mädchen. Im vorpommerschen Niemandsland der Neunziger gibt sie sich einen neuen Namen: Johnny. Aber bringt ein neuer Name auch neues Glück? Als die Mutter über Nacht die Familie verlässt, kreisen Johnny, ihr Bruder Charlie und ihr Vater auf wackligen Bahnen um eine leere Mitte. Schließlich macht Johnny sich auf die Suche nach einem Leben und einer Erzählung, die ihren eigenen Vorstellungen entsprechen, in Deutschland, Finnland und Australien.

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dtv Literatur
Originalausgabe, 528 Seiten, ISBN 978-3-423-28235-2
Autorenporträt
Portrait des Autors Judith Zander

Judith Zander

Judith Zander wurde 1980 in Anklam geboren und lebt heute in Jüterbog. Für ihre Werke wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem 3sat-Preis des ...

Preise und Auszeichnungen

3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb
2010
Anke-Bennholdt-Thomsen Lyrikpreis der Deutschen Schillerstiftung von 1859
2017
Poesiepreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft
2015
Uwe-Johnson-Preis
2011 - Förderpreis

Veranstaltungen

Hamburg, 19.01.2021

Lesung mit Judith Zander

Judith Zander »Johnny Ohneland«
Datum:
Dienstag, 19.01.2021
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Literaturhaus Hamburg | Eddy-Lübbert-Saal
Schwanenwik 38

Hybride Veranstaltung mit Live-Stream
Moderation: Insa Wilke
Eintritt: 12 Euro, erm. 8 Euro // Streamingticket: 4 Euro
Karten & weitere Infos unter www.literaturhaus-hamburg.de

Pressestimmen

Christel Wester, Deutschlandfunk, Büchermarkt, Oktober 2020
»Judith Zander erzählt diese Coming-of-Age-Geschichte auf eine ebenso witzige wie anrührende Art und mit großer Lust am Sprachspiel.«
Ijoma Mangold, SWR lesenswert Quartett, Oktober 2020
»Die Hauptfigur des Romans ist die Sprache. Ich bin unendlich beindruckt, wie Judith Zander die deutsche Sprache orchestriert.«
Insa Wilke, SWR lesenswert Quartett, Oktober 2020
»Ich finde dieses Buch großartig. Es ist auch eine Auseinandersetzung mit den Debatten darüber, wie man es schafft, vielgestaltige Erfahrungen anzuerkennen und für sie sprachliche Ausdrücke zu finden.«
Denis Scheck, SWR lesenswert Quartett, Oktober 2020
»Wenn Ihnen vieles in unserer Gegenwart zu seicht, zu trivial, zu dumm erscheint, dann ist Judith Zanders Roman das Richtige für Sie. Food for Thought.«
Katrin Hillgruber, BR 2, Diwan, September 2020
»Judith Zander verfügt über einen außergewöhnlichen sprachlichen Variationsreichtum.«
Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung, September 2020
»(…) ein intensiv schillerndes Buch, in dem sich Selbstsuche, Erinnerungssuche und soziale Recherche auf wundersame Art und Weise durchdringen.«
Susanne Wankell, WDR 5 Bücher, Autoren im Gespräch, September 2020
»Judith Zander formuliert präzise und bildhaft, Begriffe finden sich in neuen Kontexten, einzelne Worte bekommen andere Zusammenhänge, werden neu sortiert.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, September 2020
»Auch eine Rarität: Eine so einsame Romanfigur, die ihr Leben so unspektakulär, aber doch entschieden in die Hand nimmt. Kein Erziehungsroman, keine Hilfe außer der Sprache.«
Frank Meyer, Deutschlandfunk Kultur, August 2020
»›Johnny Ohneland‹ ist ein erstaunlicher Roman, der einen tief hineinzieht in die Erfahrungswelt eines sexuell nicht festgelegten Menschen und dabei völlig ohne Genderdiskurs-Vokabeln auskommt.«
Matthias Schümann, Lesart, April 2020
»Was dieses Buch zu einem literarischen Kunstwerk macht, ist die Sprache Judith Zanders.«
Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten, Oktober 2020
»Sie bietet uns eine Fülle origineller und Zusammenhänge erhellender Anspielungen in ihren Wortschöpfungen. Und pflegt die Kunst des Reims auf kühnem Niveau.«
Elisabeth Dietz, BÜCHER magazin, Oktober-November 2020
»›Johnny Ohneland‹ ist eine Feier des Uneindeutigen, der kompromisslosen Komplexität und der Sprache.«
Juliane Lange, Ostsee-Zeitung, August 2020
»[E]in poetischer, intimer und kluger Roman über die Kindheit, die Jugend und die ersten Erwachsenenjahre einer Frau auf der Suche nach der einen eigenen Identität.«

Leserstimmen

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