Gästebuch

Tillmann, Juni 2021
»Sehr geehrter Herr Schami, ich bin Schüler einer achten Klasse und schreibe nun in Ihr Gästebuch im Namen meiner gesamten Klasse, in welcher wir ihr Buch „Eine Hand voller Sterne“ gelesen haben. Ich möchte Ihnen die Eindrücke, die wir beim Lesen bekommen haben, schildern. Zunächst mal finden wir, dass Onkel Salim ein toller Charakter ist, der durch seine Weisheiten eine sehr philosophische Seite im Buch verkörpert. Über die Weisheiten und Zitate haben wir immer mal wieder sehr intensiv debattiert und nachgedacht. Leider hat das Buch ein recht offenes Ende, was andererseits auch viel Platz zum Interpretieren lässt. So gab es unter anderem die Aufgabe ein Ende zu verfassen, was bei den Schülerinnen und Schülern stark variiert hat. Wir haben auch darüber geredet, was wohl wäre, wenn Sie Salim nicht hätten sterben lassen. Ob er sich das Schreiben beigebracht hätte, um dann bei der Sockenzeitung mitzuwirken? Manche in unserer Klasse waren der Ansicht, dass es in dem Buch zu viel Liebe zwischen dem Ich-Erzähler und Nadia gäbe. Allen gefällt allerdings der schöne und spannende Schreibstil, der dem Buch den Pepp gibt und die Story anschaulich gestaltet. Sie sind, so meint meine Klasse, in den einzelnen Tagebucheinträgen schön auf Gefühle und die Mitmenschen des Ich-Erzählers eingegangen. Zum Abschluss ist es wichtig zu sagen, dass uns Ihr Buch sehr gefallen hat, es in einem für uns gut verständlichem Deutsch geschrieben wurde und es spannend zu sehen war, wie es Teenagern, wie wir es sind, in anderen Ländern dieser Welt so ergeht. Was sie Tag für Tag erleben müssen und wie sich ein Regime auf das Leben so stark auswirken kann. Das kann man sich hier in Deutschland gar nicht richtig vorstellen.«
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Christine Lipp-Wahl, Juni 2021
»Lieber Rafik Shami, sie haben heute Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! Seit über 20 Jahren lese ich am bundesweiten Vorlesetag Kindern in der Grundschule vor. Und seit Jahren greife ich immer wieder auf dasselbe Buch zurück: „Albin und Lila“. Eine wunderbare Geschichte von Ihnen über Freundschaft, anders sein und Ausgrenzung. Will man Kindern zeigen, dass, wie hier im Buch, Hautfarbe und Alter nichts über die Menschen oder in diesem Fall Tiere aussagen, so bietet dieses Buch eine hervorragende Möglichkeit dazu. Sehr schnell erfahren die Kinder, wie die Ausgestoßenen unter ihrer Situation leiden und sie spüren, dass das nicht in Ordnung ist. Wie wertvoll jemand für die Gemeinschaft sein kann, auch wenn er scheinbar anders ist, wird über das weiße Schwein Albin und das alte Huhn Lila auf humorvolle Weise vermittelt. Am Ende wollen alle mit den beiden befreundet sein. Damit ist Ihr Buch ein gelungener Beitrag für ein friedliches Zusammenleben in unserer bunten Welt. Vielen Dank!«
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Erna, Juni 2021
»Lieber Herr Rafik Schami , ganz herzliche Glückwünsche zum Geburtstag. Ich wünsche Ihnen so sehr, dass Sie Ihr geliebtes Damaskus und das Bergdorf Malula wieder besuchen können. Ich bin 82 Jahre alt und ein großer Fan von Ihnen. Liebe Grüße von der Bergstraße und bleiben Sie gesund, Erna Linke«
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Foto Rafik Schami: © Peter Hassiepen