Gästebuch

Kerstin Schaefer, Malerei, Dezember 2019
»Werter Rafik Schami, rauschhaft habe ich "Die dunkle Seite der Liebe" gelesen in den letzten Tagen und bin - was ich seit Kindestagen nicht mehr war - völlig absorbiert und verschlungen worden von dem, was ich las - ein Kosmos ist um mich erstanden, nun habe ich unter anderem eine leise Ahnung vom Witz und der inneren Musik der Damaszener Menschen in den 1960/70 er Jahren bekommen können, was mir meine neueren Nachbarn hier in Stuttgart um ein Vielfaches näher ans Gemüt und Herz bringt, was mein Verständnis neu geweckt und geschärft hat für´s Menschsein an sich aber auch der Syrer (Christen, Muslime, Juden, andere), deren Beklemmung durch Diktaturen und Überwachung, familiäre Codices und ihren und unsere Freiheitssehnsucht, Stärke der eigenen inneren Überzeugung und Liebe. Ich war als Kind auf tollen Schulen und hatte einige kluge und mutige und beherzte Lehrer*innen - Ihr Buch hat mir in nur einer Lesewoche des Abtauchens so viele Sichtweisen, Schicksale und ihre inneren und äußeren Verbindungen nahegebracht, in der Kunstform Roman also viel mehr anhe- und beigebracht als manche Schuljahre damals. Ich glaube an die Kunst und das Erzählen und Erzähltbekommen, finde Sie darin meisterhaft. Ich glaube, Sie spüren durch dieses Stammeln meine Freude am Wort allgemein, am gesprochenen, klingenden Bild, am Verstehen. Danke für Ihre Arbeit und Inspiriertheit - alles klingt, wenn wir hören, Sie haben mich daran erinnert!«
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Nanna, Dezember 2019
»Sehr geehrter, lieber Rafik Schami, "Freund von Damaskus"... Es ist, als ob Sie mir immer mal wieder auf meiner Lebensreise begegnen. Ihre Geschichten, Ihre Reflektionen, Ihre Wärme und Ihr Humor. Als Kind war ich oft mit meiner Mutter im EineWeltLaden in Heidelberg und hörte begeistert zu, wenn Sie mal eine Lesung hatten.. Sie öffneten die Tür in eine andere Welt. Heute (ich lebe seit vielen Jahren in Schweden), öffnen Sie einigen meiner Freunde eine neue Welt: ich habe einigen meiner Freunde aus Syrien (die hier 2015 ankamen) von Ihnen erzählt. Zunächst lachten diese mich aus. Keiner heißt Rafik Schami. Wie heißt er denn richtig?... Sie hatten noch nie von Ihnen gehört, wurden dann neugierig und begannen, einige ihrer Bücher zu lesen. Der Dialog, der sich seitdem zwischen uns entspann, ist einmalig, ein Genuss. Mit einem Freund verabrede ich mich für Rafik-Schami-Dialoge... weil es so anregend, so wichtig, so lehrreich für uns beide ist. Sie sind sozusagen in diesen Dialogen höchst lebendig mit dabei und dafür möchten wir Ihnen danken. Vor kurzem habe ich dieses wunderbare Buch "Ich wollte nur Geschichten erzählen" angefangen zu lesen. Hier eine Frage: ist eine Übersetzung dieses Buches in Sicht? In irgendeine andere Sprache, wie zB arabisch oder englisch? Es wäre ein großes Geschenk... In großer Dankbarkeit und Verehrung, Mögen Sie mindestens hundert Jahre alt werden... Nanna Borchert«
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Hans-Peter Mieslinger, Oktober 2019
»Die 7 Doppelgänger! Ich fahndet zur Zeit nach dem 8., dieser soll zuletzt 2002 in Sete am Mittelmeer in einer Bar gesichtet worden sein...Liebe Grüße aus Ovelgönne bei Celle Hans-Peter«
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Foto Rafik Schami: © Peter Hassiepen